Ist Coaching politisch?

Coaching dient der Erreichung von Zielen, der Bearbeitung von Problemen und der Sicherung von Qualität. Dazu gehört für mich immer auch die Balance von individueller Entfaltung und sozialer Verantwortung. Zur hohen Wertschätzung für perspektivwechselndes Denken gehört für mich auch die politische Perspektive. Was heißt das?

Wir wollen durch unsere Arbeit positive gesellschaftliche Entwicklungen "mikropolitisch" unterstützen. Coaching und Supervision sollen dazu beitragen, dass Menschen in ihrem sozialen Umfeld handlungsfähiger, umsichtiger und  wirksamer werden können. 

 

Politisch zu sein, schrieb Benjamin Barber, heiße "entscheiden zu müssen. Dann nämlich, wenn wir über keine apriorischen Entscheidungsgründe, göttlichen Machtsprüche oder reines Wissen verfügen". Es gibt in der Praxis der Coaching-Klienten nichts Absolutes, an das wir uns halten und von dem wir ausgehen können. Dementsprechend gilt auch im Coaching immer wieder das Prinzip des "Navigierens beim Driften", d.h. Positionsbestimmungen werden durch die Interventionen des Coaches immer wieder überprüft. 

 

Nur wenn Bürger ihre Macht erkennen und sich trauen, sie auch zu nutzen, können wieder jene Erfahrung von Souveränität machen, die das Kernversprechen der Demokratie ist. Nur wenn Coaching-Klienten sich Ihres vollen Potenzials bewusst werden, können sie ihr Umfeld gestalten und wirklich wirksam Ziele erreichen, Probleme bearbeiten und Qualität sichern."Wenn wir unser Licht leuchten lassen, geben wir anderen unbewusst das Signal, dasselbe zu tun. (Nelson Mandela) 

 

Und ganz praktisch unterstützen wir humanitäre Organisationen, soziale und zivilgesellschaftliche Projekte wie Ärzte ohne Grenzen, Amnesty International, Rock your Life, wemakeit und Perspective Daily.

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